Hormone

Hormontherapie gibt Pilzen Nahrung

Scheidenpilzinfektionen mit Candida albicans treten bevorzugt auf, wenn der Östrogenspiegel ansteigt. Es ist darum also auch bei einer Hormonersatztherapie während und nach den Wechseljahren vermehrt mit einer Pilzinfektionen zu rechnen.

Hormontherapie gibt Pilzen Nahrung
Während einer Hormontherapie ist das Risiko für eine Scheidenpilzinfektion erhöht.
Getty Images/iStockphoto

Wissenschaftler der Dermatologischen Klinik des Mercy Hospitals for Women in East Melbourne, Australien, haben bestätigt, dass während einer Hormontherapie das Risiko für eine Scheidenpilzinfektion steigt. Sie untersuchten 339 Frauen über 55 Jahren - 142 davon nahmen regelmäßig Hormonpräparate ein, die übrigen 197 nicht. Die Studie machte deutlich: Eine Hormonersatztherapie erhöht das Risiko einer Scheidenpilzinfektion.

Scheidenpilz-Erreger ernähren sich von Glykogen

Darüber hinaus zeigten die Wissenschaftler, dass sich alle nachgewiesenen Candida-albicans-Pilze von Glykogen ernährten. Diese Speicherform des Zuckers Glucose wird unter dem Einfluss von Östrogenen vermehrt in den Zellen der Scheidenschleimhaut gebildet.

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Letzte Aktualisierung: 09. Oktober 2015

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