Hormone
Hormontherapie gibt Pilzen Nahrung
Scheidenpilzinfektionen mit Candida albicans treten bevorzugt auf, wenn der Östrogenspiegel ansteigt. Es ist darum also auch während einer Hormonersatztherapie während und nach den Wechseljahren vermehrt mit einer Pilzinfektionen zu rechnen.
Dies haben jetzt Wissenschaftler der Dermatologischen Klinik des Mercy Hospitals for Women in East Melbourne, Australien, bestätigt. Sie untersuchten 339 Frauen über 55 Jahren - 142 davon nahmen regelmäßig Hormonpräparate ein, die übrigen 197 nicht. Die Studie machte deutlich: Eine Hormonersatztherapie erhöht das Risiko einer Scheidenpilzinfektion.
Darüber hinaus zeigten die Wissenschaftler, dass sich alle nachgewiesenen Candida-albicans-Pilze von Glykogen ernährten. Diese Speicherform des Zuckers Glucose wird unter dem Einfluss von Östrogenen vermehrt in den Zellen der Scheidenschleimhaut gebildet.










